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12.04.2001 / Ausland / Seite 0

Gelber Regen und Monsterpflanzen

Russische Wissenschaftler untersuchten Folgen der Raumfahrt für Umwelt

Julia Solovieva

Am 12. April 1961 flog der erste Mensch, der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin, ins All. Seitdem wird jedes Jahr in der Sowjetunion und Rußland dieses Datum als nationales Fest begangen. Man spricht von den Heldentaten der Kosmonauten, vom Entwicklungsgeist der Wissenschaftler und von der Unterstützung der Bevölkerung. Seit einiger Zeit jedoch zieht man in Rußland auch eine andere Bilanz: Die vierzigjährige Raumfahrtgeschichte hat nicht nur Erfolge und Errungenschaften aufzuweisen.

Die Sowjetunion zeigte der Menschheit nicht nur den genialen Durchbruch ins All, sondern begann dabei auch die Umwelt in ungeahnten Ausmaßen zu schädigen, sagt Sergej Kritschewski, ehemaliger Kosmonaut, Wissenschaftler und Autor des Buchs »Die ökologischen Gefahren der Raumfahrt«: »Man muß vom Flug Gagarins und von den Menschen, die seinen Flug vorbereiteten, begeistert sein. Es gibt aber zwei Seiten der >kosmischen Medaille<. Eine Seite ist fortschrittlich, zeigt sich uns sch...

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