06.08.2014 / Ausland / Seite 7

Spione mit Kopfschmerzen

Washington rekrutiert Jugendliche als Agenten gegen Kuba

Volker Hermsdorf
Die US-Entwicklungsbehörde USAID hat – nach der Verhaftung ihres Agenten Alan Gross durch kubanische Sicherheitsbehörden im Dezember 2009 – Jugendliche aus Venezuela, Costa Rica und Peru in geheimen Missionen auf die sozialistische Karibikinsel geschickt, um dort eine Jugendopposition aufzubauen und Aufstände anzuzetteln. Verschiedene US-Medien, darunter die Tageszeitung Washington Post, veröffentlichten am Montag eine mit zahlreichen Dokumenten belegte Enthüllung der Nachrichtenagentur AP über die jüngste Einmischung der US-Regierung in Kubas innere Angelegenheiten.

Aus den Berichten geht hervor, daß die USAID in den genannten Ländern seit 2009 mehr als ein Dutzend junge Leute angeworben und sie in Schnellkursen auf ihren Auftrag vorbereitet hatte. Zur Tarnung waren sie in Kuba als Vertreter von alternativen Jugend- und Gesundheitsprogrammen aufgetreten. Als »perfekte Rechtfertigung« lobte der US-Dienst auch die Gründung eines Arbeitskreises...

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