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28.07.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Malaysia Airlines in Not

Mutmaßlicher Abschuß von Flug MH-17: Lange vor dem Verlust zweier Passagierjets kämpfte die Fluggesellschaft mit großen Problemen

Thomas Berger
Die jüngste Tragödie könnte das Aus für Malaysias nationale Fluggesellschaft bedeuten. Nach dem Verschwinden der Maschine von Flug MH-370 und dem vermutlichen Abschuß der Boeing 777 des Fluges MH-17 von Amsterdam nach Kuala Lumpur über dem Kriegsgebiet im Osten der Ukraine, haben sich auch die wirtschaftlichen Probleme der Airline verschärft. 537 Tote und der Verlust zweier Maschinen binnen nur vier Monaten – so etwas hat bislang noch keine andere Fluggesellschaft der Welt verkraften müssen. Nachdem MH-370 am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Menschen an Bord vom Radar verschwand und trotz wochenlanger Intensivsuche vermutlich in den Weiten des Indischen Ozeans verschollen bleibt, hatte es Malaysia Airlines (MAS) schon schwer genug. Seit Jahresbeginn verlor die MAS-Aktie bereits gut ein Drittel an Wert. Der Abschuß von MH-17 mit 298 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord, darunter besonders vielen Niederländern sowie in...

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