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04.04.2001 / Feuilleton / Seite 0

Darmstädter Selbstgespräche

Akademische Eliten am Nabel der Welt: New-Age-Hippies und Ökodiktatoren in Südhessen

Andreas Klärner

In den 50er und 60er Jahren gehörten die »Darmstädter Gespräche« zu den intellektuellen Großereignissen der Bundesrepublik: Adorno, Bloch, Heidegger, Horkheimer, Jungk ... debattierten über Themen wie »Mensch und Technik«, »Individuum und Organisation«, »Der Mensch und seine Zukunft« - Darmstadt war ein »Ort unreglementierter Aufklärung« (so der langjährige Oberbürgermeister Heinz Winfried Sabais). In den 70er Jahren fand dann schon nur noch ein Gespräch statt. Das Interesse an intellektuellen Debattierrunden hatte deutlich abgenommen. Es dauerte bis 1995, daß es wieder aufflackerte: Das 12. Gespräch hatte »Die prozessuale Stadt« zum Thema.

Vom 30. März bis 1. April 2001 fand nun das 13. statt. Anspruch und Erwartungen waren wie üblich hoch gesteckt: Es ging um »Die Gesellschaft im 21. Jahrhundert«. Geladen waren unter anderem Zygmunt Bauman, Wolfgang Schäuble, Slavoj Zizek, Bruno Latour und Saskia Sassen. Diejenigen, die den Akzent auf »Gespräch« gesetzt ...

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