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24.06.2014 / Inland / Seite 8

»Es geht uns um die Finanzierung der Bildung«

Studentische Organisationen mobilisieren für den Bildungsstreik 2014 mit regionalen Demonstrationen am Mittwoch. Ein Gespräch mit Katharina Mahrt

Fabian Rennig
Katharina Mahrt ist Vorstandsmitglied beim »Freien Zusammenschluß von StudentInnenschaften« (fzs), sie studiert Jura in Kiel

In den vergangenen Jahren gab es an deutschen Universitäten und Hochschulen immer wieder Bildungsstreiks – Sie rufen nun für Mittwoch erneut zu einem auf. Es soll regionale Demonstrationen in Rostock, Wiesbaden, Köln und Leipzig geben. Gibt es dafür einen konkreten Anlaß oder geht es um die selben Themen wie in den Jahren zuvor?

Der Anlaß ist tatsächlich ein wenig anders als 2009. Damals zielte der Bildungsstreik auf die Verschuldung des Studiums ab, auf überlastete Studienpläne, auf zu viele Prüfungen und auf den gesamten Bologna-Prozeß. In diesem Jahr geht es uns vor allem um die Finanzierung des Bildungswesens, die Abschaffung des Kooperationsverbotes sowie der Schuldenbremse. Vor allem an ostdeutschen Universitäten soll gekürzt werden, was schon diverse lokale Proteste ausgelöst hat.

Die Beteiligung an diesen Aktionen hiel...


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