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18.06.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

GDL mit Kampfansage

Gewerkschaft der Lokführer fordert Arbeitszeitverkürzung und will Zugbegleiter in Tarifvertrag einbeziehen. Konflikt mit Konkurrenzorganisation EVG programmiert

Daniel Behruzi
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) startet einen neuen Versuch. Künftig will sie nicht nur für die rund 22000 Lokführer, sondern auch für die etwa 11000 Zugbegleiter und Bordgastronomen der Deutschen Bahn AG Tarifverträge abschließen. 2008 war sie mit diesem Vorhaben noch am Widerstand des Konzerns sowie der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) gescheitert. »Jetzt sind wir auch bei den Zugbegleitern stark genug aufgestellt, daß wir für sie verhandeln können«, verkündete GDL-Chef Claus Wesel­sky am Montag nachmittag in Frankfurt am Main. Zentrale Forderung für all diese Beschäftigtengruppen ist die Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 39 auf 37 Stunden.

Viele dürften sich noch daran erinnern: In einer monatelangen Auseinandersetzung, mit Streiks, Streikverboten und unter großer öffentlicher Aufmerksamkeit setzte die GDL Anfang 2008 deutliche Gehaltsverbesserungen und einen separaten Tarifvertrag für Lokomotivführer der Bahn durc...

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