26.05.2014 / Ausland / Seite 2

Abstimmung mit Ausnahmen

Ukrainer wählen neuen Präsidenten. Weiter militärische Auseinandersetzungen

Reinhard Lauterbach
Gut 35 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer waren am Sonntag aufgerufen, den nächsten Präsidenten des Landes zu wählen. Um die Nachfolge des im Februar weggeputschten Wiktor Janukowitsch bewarben sich 21 Kandidatinnen und Kandidaten. Als aussichtsreichster galt der Oligarch Petro Poroschenko; er machte sich Hoffnungen auf eine absolute Mehrheit bereits in der ersten Runde. Gleichzeitig fanden auch Kommunalwahlen statt. Für das Amt des Oberbürgermeisters von Kiew trat nach seinem Verzicht auf eine Präsidentschaftskandidatur auch der von der Konrad-Adenauer-Stiftung aufgebaute Boxweltmeister Witali Klitschko an.

Die Wahl fand jedoch de facto nicht in allen Teilen der Ukraine statt. Aus den von den Kiewer Machthabern kontrollierten Gebieten wird eine rege Beteiligung gemeldet. Im aufständischen Donbass waren nach Angaben aus Kiew nur 400 von gut 2400 Wahllokalen geöffnet. Selbst in diesen wenigen fehlten teilweise Wählerlisten oder Wahlzettel. Die Begeister...

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