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19.03.2001 / Ausland / Seite 0

Indigenas fordern Mitsprache

Guyana: Etablierte Parteien wollen mit juristischen Tricks Macht sichern

Mit einem neuen Gesetz hat der Oberste Gerichtshof in Guyana kurz vor den allgemeinen Wahlen am heutigen Montag die Präsidentschaftskandidatur von Paul Hardy, dem Vorsitzenden der neuen Indigena-Partei »Aktion für Guyana« (GAP), verboten. Das Gesetz sieht außerdem die Reduzierung der Parlamentssitze für Abgeordnete aus den mehrheitlich von Indigenas bewohnten Regionen vor.

Rund sieben Prozent der 750 000 Einwohner des kleinen südamerikanischen Landes verstehen sich als indigen. Die nationale Politik ist bisher allerdings vor allem von der regierenden Fortschrittlichen Volkspartei (PPP) dominiert worden, die traditionell die Interessen der indisch-guyanischen Bevölkerungsgruppen vertritt, die etwa die Hälfte der Einwohner ausmachen. Die zweitstärkste Kraft ist bislang der »Nationalkongreß des Volkes« (PNC), dessen Basis die sogenannten Afroguyaner sind.

Ende letzten Jahres kündigte Paul Hardy die Gründung der GAP an und erklärte, daß die neue Partei zu den k...

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