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14.05.2014 / Ausland / Seite 2

Dialog ohne Teilnehmer

Bundesregierung vermittelt Gespräche. »Separatisten« ausgeschlossen

Reinhard Lauterbach
In Kiew soll am heutigen Mittwoch der von den Machthabern angekündigte »nationale Dialog« beginnen. Wer da mit wem sprechen soll, war bis Dienstag mittag jedoch unklar. Die deutsche Bundesregierung verspricht sich von diesem Treffen offenbar, wieder etwas ins Spiel um die Zukunft der Ukraine zurückzukommen, nachdem sie zuvor von den USA (»Fuck the EU«) unsanft ausgebootet worden war. Außenminister Steinmeier, der schon am Wochenende in Donezk Gespräche geführt hatte, flog am Dienstag nach Odessa. Berlin hat auch den Vorsitzenden der Münchener »Sicherheitskonferenz« und ehemaligen Botschafter in Washington, Wolfgang Ischinger, als einen der Moderatoren des Treffens nach Kiew geschickt. Die ukrainische Seite dagegen ließ offen, wen sie als Vorsitzenden nominieren würde. Im Gespräch waren die früheren Präsidenten Leonid Krawtschuk (1991-1994) und Leonid Kutschma (1994-2004). Wer den aufständischen Osten des Landes vertritt, blieb offen. Repräsentanten der ge...

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