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07.05.2014 / Inland / Seite 4

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NSU-Prozeß: Migrantenverband DIDF, Oppositionspolitiker und Künstler demonstrierten vor dem Justizgebäude. Zschäpe klagte über Unwohlsein

Claudia Wangerin
Der Münchner Prozeß um die Mord- und Anschlagsserie des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) ist am Dienstag nicht ohne Zwischenfälle ins zweite Jahr gegangen. Verhandelt werden konnte von 9.30 bis 15 Uhr nur etwa 20 Minuten, wie ein Nebenklageanwalt jW mitteilte. Während die Hauptangeklagte Beate Zschäpe über Unwohlsein klagte und die Sitzung für mehrere Stunden unterbrochen werden mußte, zeigten vor dem Gerichtsgebäude mehr als hundert Menschen Solidarität mit den Angehörigen der Mordopfer und den Verletzten. Dazu aufgerufen hatte die Föderation Demokratischer Arbeitervereine (DIDF), in der überwiegend türkisch- und kurdischstämmige Menschen organisiert sind. Ein Jahr nach Verhandlungsbeginn forderten sie Aufklärung darüber, »wer sich tatsächlich hinter der Mordserie versteckt«, wie es in der Einladung zu ihrer Pressekonferenz hieß. Unterstützt wurden sie dabei von der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen (Die Linke), dem Sänger und Liedermacher...

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