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19.04.2014 / Geschichte / Seite 15

Die »Wende von Salerno«

April 1944: Die italienischen Kommunisten traten in die Regierung Badoglio ein

Gerhard Feldbauer
Am 22. April 1944 trat die Italienische Kommunistische Partei (IKP) zusammen mit den anderen Parteien des Comitato di Liberazione Nazionale (CLN, dt.: Komitee der nationalen Befreiung), also Sozialisten, Aktionisten, Christdemokraten und Liberale, in die nach dem Sturz des »Duce« im Juli 1943 von dem vorherigen Mussolini-Marschall Pietro Badoglio gebildete Regierung ein. Den Vorschlag dazu hatte IKP-Generalsekretär Palmiro Togliatti, der am 27. März aus dem Exil in der UdSSR nach Italien zurückgekehrt war, unterbreitet (siehe auch jW 22.3.2014). Nach dem Regierungssitz in der südlich von Neapel gelegenen Stadt benannt, ging das Ereignis als »Wende von Salerno« in die Geschichte ein. Gegen beträchtlichen Widerstand der eigenen Parteibasis, aber auch von Sozialisten (ISP) und Aktionisten (PdA) hatte Togliatti argumentiert, daß nur so ein breites, gegen Nazideutschland gerichtetes antifaschistisches Bündnis entstehen könnte. Das dann gebildete Kabinett chara...

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