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19.04.2014 / Inland / Seite 8

»Das Arbeitsplatzargument lasse ich nicht gelten«

Düsseldorfer Friedensbewegung und Linke machen gegen Rüstungsexporte mobil. Ein Gespräch mit Lutz Pfundner

Markus Bernhardt
Lutz Pfunder ist Spitzenkandidat der Düsseldorfer Linkspartei bei der am 25. Mai stattfindenden Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen

Am 3. Mai findet in Düsseldorf ein »antimilitaristischer Stadtrundgang« mit Kundgebung statt. Dabei haben Sie insbesondere den Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall im Visier. Was werfen Sie dem Konzern vor?

Rheinmetall ist der zweitgrößte deutsche Rüstungskonzern und maßgeblich, gemeinsam mit Krauss-Maffei Wegmann, an Produktion und Export des »Leopard-2« beteiligt. Das Unternehmen hat keine Skrupel, diesen Panzer an Diktaturen wie Saudi-Arabien oder Katar zu liefern. Darüber hinaus liefert Rheinmetall Waffen nach Nordafrika, in den Nahen und Mittleren Osten, nach Indonesien, Thailand und Malaysia.

Wegen Lizenzbauten in diversen Ländern läßt sich nicht kontrollieren, wo in der Welt mit Waffen von Rheinmetall getötet wird. Etwa 50 Prozent des Umsatzes dieses Konzerns wird durch die Sparte »Defence« – das ist die R...



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