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12.04.2014 / Ausland / Seite 7

Vor laufenden Kameras

Venezuela: Regierung und Opposition erstmals an einem Tisch. UNASUR und Vatikan vermitteln. Störmanöver von ganz rechts

André Scheer
Als Venezuelas Präsident Nicolás Maduro am Donnerstag abend um 20 Uhr Ortszeit dem apostolischen Nuntius Aldo Giordano das Wort erteilte, um einen Brief des Papstes zu verlesen, zeichnete sich schon ab, daß die Sitzung bis in die Morgenstunden dauern würde. Im Regierungspalast Miraflores hatten sich zwei Dutzend führende Politiker des Regierungslagers und der Opposition zusammengefunden, um von Angesicht zu Angesicht ihre gegensätzlichen Positionen zu diskutieren. Der Auftakt zu dem von der Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) vermittelten Dialog wurde von allen Rundfunk- und Fernsehsendern des Landes übertragen.

Zwar hatte es in den vergangenen Wochen mehrfach Gesprächsangebote der Regierung gegeben, und einige Abgeordnete der Opposition waren den Einladungen von Präsident Maduro auch gefolgt. Nun jedoch hatten sich zum ersten Mal die meisten Hauptfiguren des rechten Lagers zum Gespräch bereit gefunden, nachdem das Kabinett die Bedingungen der Regi...

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