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12.04.2014 / Wochenendbeilage / Seite 6 (Beilage)

Persepolis

Politische Archäologie im Iran

Utz Anhalt und Somayeh Ranjbar
Persepolis ist der griechische Name der Hauptstadt des antiken Perserreiches. König Dareios I. gründete sie unter dem Namen Parsa 520 v. u. Z. Sein Herrschaftsgebiet erstreckte sich von Afrika bis Indien. Die Ruinen der Stadt sind ein UNESCO-Weltkulturerbe. Persepolis ist ein Freilichtmuseum. Archäologische Fundstücke von dort befinden sich in Museen auf der ganzen Welt, in New York ebenso wie in Ontario, Berlin und London. In der iranischen Geschichte wurde dieses Erbe auf verschiedene Weise politisch instrumentalisiert. Das gegenwärtige Tauwetter zwischen der iranischen Regierung und dem Westen bietet eine Chance, die wissenschaftliche Kooperation und den kulturellen Austausch zu intensivieren.

Das erste Straßennetz vom Mittelmeer bis in den fernen Osten, der Ursprung der Worte »Paradies« und »Magie«, die arabischen Ziffern, die Königskrone, der Monotheismus, die Vorstellung der Geburt des Messias durch eine Jungfrau, die Engel, das Datum von Weihnacht...

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