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02.04.2014 / Inland / Seite 8

»Deutschen Imperialismus beim Namen nennen«

DKP kandidiert bei den Wahlen zum EU-Parlament am 25. Mai und warnt vor Illusionen über die Europäische Union. Gespräch mit Patrik Köbele

Michael Streitberg
Patrik Köbele ist Vorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP)

Die DKP kandidiert bei den EU-Wahlen im Mai. Glauben Sie, daß Ihre Partei Abgeordnete nach Strasbourg entsenden wird?

Es wäre zwar schön, doch ehrlich gesagt glaube ich das eher nicht. Wir finden aber, daß es eine Stimme braucht, die diesen deutschen Imperialismus beim Namen nennt und die diese EU als ein imperialistisches Konstrukt entlarvt. Zudem dient die Kandidatur auch dazu, die Partei in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Damit wir überhaupt kandidieren dürfen, brauchten wir ja erst einmal 4000 Unterschriften. Und 7000 hat die Partei dann sammeln können, das finde ich schon ganz eindrucksvoll.

Wie waren die Reaktionen auf Ihre Kandidatur?

Überraschend positiv. Auf der Straße spürten wir kaum Antikommunismus. Nach dem EU-Parteitag der Linkspartei, den wir als einen Schritt nach rechts bewerten, haben wir auch von deren Basis viel Zustimmung für unsere Kandidatur und für uns...

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