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18.03.2014 / Inland / Seite 4

Schnell und heftig

Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst: Flächendeckende Arbeitsniederlegungen sollen rasches Ergebnis bringen

Daniel Behruzi
Nicht lange fackeln. Das scheint das Motto von ver.di, GEW, GdP und Beamtenbund in der laufenden Tarifauseinandersetzung des öffentlichen Dienstes zu sein. Unmittelbar nach der ersten Verhandlungsrunde am vergangenen Donnerstag – bei der die Arbeitgeber wie üblich kein Angebot vorgelegt hatten – begannen die Gewerkschaften in Teilen Niedersachsens und Baden-Württembergs mit Arbeitsniederlegungen. In dieser Woche soll es in allen Bundesländern Aktionen geben, die zum Teil einige Stunden, vielfach aber auch den ganzen Tag laufen. Ver.di und Co. fordern für die rund 2,1 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen Einkommensverbesserungen um monatlich 100 Euro plus 3,5 Prozent sowie die unbefristete Übernahme der Auszubildenden. Auch deren Vergütungen sollen um 100 Euro steigen.

»Die Positionen zwischen Arbeitgebern und den berechtigten Forderungen der Beschäftigten waren in der ersten Runde so weit auseinander, daß jetzt ein deutliches Signal ...

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