13.03.2014 / Inland / Seite 8

»Wir hatten eben die besseren Argumente«

In Solingen gibt es jetzt schon drei Schulen, in denen die Bundeswehr unerwünscht ist. Ein Gespräch mit Kai Kirstein

Michael Schulze von Glaßer
Kai Kirstein ist in der »BezirksschülerInnenvertretung« in Solingen aktiv

In Solingen gibt es seit kurzem drei Schulen, die Jugendoffizieren und Wehrdienstberatern der Bundeswehr den Zutritt verwehren. Wie kam es dazu?

Vor zweieinhalb Jahren wurden alle Solinger Schülervertretungen aufgerufen, Delegierte zu einer ersten Bezirksdelegiertenkonferenz zu schicken. Nach einer ausführlichen Diskus­sion des Sachverhalts wurde das Thema »bundeswehrfreie Schule« mit großer Mehrheit als Schwerpunkt gewählt. Der Vorstand dieser »BezirksschülerInnenvertretung« stellte sich dahinter und unterstützte die einzelnen Schülervertretungen dabei, das Thema in den Schulkonferenzen auf die Tagesordnung zu setzen und Lehrkräfte wie Eltern zu überzeugen – und das mit Erfolg! Wir hatten eben die besseren Argumente, Vernunft hat gesiegt.

Gab es auch Widerstand?

Ja, damit mußte man rechnen. Das Thema scheint bei vielen Menschen Emotionen zu wecken. Die einen finden die Bundes...

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