13.03.2014 / Thema / Seite 10

»Weiter so« unmöglich

Geschichte. DDR 1989 (Teil I): Die Leipziger Frühjahrsmesse stand im Zeichen ­intensivierter Zusammenarbeit mit der BRD. Die SED-Führung versuchte so, ihren Rückstand in der Entwicklung der Mikroelektronik wettzumachen

Jörg Roesler
Vor bald 25 Jahren, im Herbst 1989, begannen in der DDR die großen Montagsdemonstrationen. Es formierten sich – meist um die evangelische Kirche herum – verschiedene Oppositionsbewegungen. Die SED und die Blockparteien erwachten aus ihrer Lethargie – Reformkräfte sammelten sich nach der Abwahl des Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker in der Regierung Hans Modrow. Dennoch: Der Anfang vom Ende des sozialistischen Landes war eingeläutet worden.
Professor Dr. Jörg Roesler blickt aus politökonomischer Sicht für jW auf die Ereignisse zurück. Auf sechs Themaseiten in loser Folge geht der Wirtschaftshistoriker auf die »Vorkrise« im Sommer ein, auf das sogenannte Schürer-Papier, auf die Reformvorstellungen Modrows, auf dessen gemeinsame Planungen mit dem französischen Ministerpräsidenten François Mitterrand und auf die BRD-Regierung, die dem Ganzen einen Riegel vorschob. (jW)

Der Bericht im Neuen Deutschland über die Eröffnung der Leipziger Frü...

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