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05.03.2014 / Inland / Seite 4

Hohes Armutsrisiko

Neuer »Sozialstrukturatlas« zeigt: Einkommensschwache haben in Berlin kaum berufliche Chancen und sterben früher. Ihre Verdrängung in die Randbezirke nimmt zu

Christian Linde
Regierungen werden abgewählt – was sie beschlossen haben, wirkt fort. Bitter erfahren dies seit Jahren auch die Bürger Berlins. Ein wachsender Teil der Bevölkerung muß die Suppe auslöffeln, die in den Jahren zwischen 2002 und 2011 vom SPD-Linke-Senat und den vorangegangenen großen Koalitionen eingebrockt wurde. Die Ergebnisse der Politik von Sozialdemokraten und demokratischen Sozialisten illustriert der soeben veröffentlichte Sozialstrukturatlas der Hauptstadt. Darin wird die Lage und Entwicklung der Berliner in Hinblick auf Bevölkerungs- und Haushaltsstruktur, Bildungsstand, Erwerbsleben, Einkommen und Gesundheit in den Bezirken und Stadtteilen abgebildet. Der Atlas wird seit 1990 einmal pro Legislaturperiode im Auftrag der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales erstellt.

Zentrales Ergebnis der Erhebung: Die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander, 15,2 Prozent der Berliner sind armutsgefährdet. Überproportional betroffen sind...

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