Der Schwarze Kanal
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05.03.2014 / Feuilleton / Seite 13

Jubel der Woche: Lushina, Hachfeld, Kunert

Jegor Jublimov
Larissa Lushina war wohl die einzige sowjetische Schauspielerin, die mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet wurde. Regisseurin Ingrid Sander holte die Leningraderin, die mit dem feinfühligen Kriegsdrama »Das Haus in den sieben Winden« (1962) bekannt geworden war, 1965 für ihren im Westen angesiedelten Krimi »Der Nachfolger« in die DDR. Einige Monate später wurde Lushina in der bemerkenswerten Doppelrolle als Eva und Irene in dem Fünfteiler »Dr. Schlüter« ein Liebling des Publikums und mit besagtem Preis geehrt.

Als Oberleutnant Tatjana war die schöne und ausdrucksstarke Künstlerin 1967 in »Begegnungen« wiederum an der Seite von Otto Mellies zu sehen, und 1969 spielten sie sozusagen als deutsch-sowjetisches Traumpaar auch in den Turgenjew-Adaptionen »Adelsnest« und »Frühlingswogen« zusammen. Seither hat die Schauspielerin, die gestern 75 wurde, in ihrer Heimat Theater gespielt und bis in jüngste Zeit gefilmt – aber davon dringt ja so gut wie ni...

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