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22.02.2014 / Inland / Seite 5

Weniger in der Tasche

Die Reallöhne sind in der Bundesrepublik wieder gesunken – erstmals seit 2009

Mirko Knoche
Erstmals seit 2009 sind die Reallöhne in Deutschland wieder gesunken. Um 0,2 Prozent gingen sie 2013 gegenüber dem Vorjahr zurück. Zugeschrieben wird das geringeren Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und Erfolgsprämien. Das geht aus einer Veröffentlichung des Statistischen Bundesamts vom Donnerstag hervor. Die Inflation betrug voriges Jahr 1,5 Prozent – ein sehr niedriger Wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt einen Wert knapp unter zwei Prozent an, um Deflationsgefahren abzuwehren. Die Lohnsumme war letztes Jahr aber nur um 1,3 Prozent angestiegen. Die Arbeiter und Angestellten hatten 2013 also mehr Geld in der Tasche als 2012, konnten dafür jedoch weniger kaufen als im Vorjahr. Die Stundenlöhne sind um 1,7 Prozent nach oben geklettert – für sich genommen ein Reallohnplus von 0,2 Prozent.

Ein Grund für das Minus bei Urlaubs- und Weihnachtsgeld ist die zurückgehende Tarifbindung in der Bundesrepublik. Während die Sonderza...

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