04.02.2014 / Inland / Seite 8

»Sehr positive Rückmeldung aus der Gewerkschaft GEW«

Berliner Schüler planen Schulstreik, um das Protestcamp der Geflüchteten am Oranienplatz in Kreuzberg zu verteidigen. Ein Gespräch mit Robert Sobota

Wladek Flakin
Robert Sobota (19) ist Aktivist der linken Schülergruppe »Red Brain«. Er ist Mitorganisator des Schulstreiks.

Seit über einem Jahr existiert das Protestcamp der Flüchtlinge am Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg. Der Innensenator hatte die Räumung zum 18. Januar angekündigt, die Drohung wurde jedoch ausgesetzt. Wie ist der jetzige Stand?

Das Protestcamp wird von den Politikern nicht gerne gesehen. Nach der ersten angedrohten Räumung durch den Bezirk kam es zu einer großen Solidaritätswelle – die Kreuzberger Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) mußte zurückrudern. Innensenator Frank Henkel (CDU) scheiterte dann mit dem Versuch, das Camp am 18. Januar von der Stadt räumen zu lassen, weil sich die SPD dagegen stellte. Jetzt wurde eine Kommission eingesetzt, die einen Konsens erarbeiten soll.

CDU und SPD haben den Geflüchteten nichts anzubieten. In Hamburg und München, wo die SPD regiert, wird hart gegen Leute wie sie vorgegangen. Die CDU vertei...


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