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10.02.2001 / Feuilleton / Seite 0

Mörderische Bekenntnisse

Vor 35 Jahren sorgten DDR-Dokumentaristen mit dem Fernsehfilm »Der lachende Mann« weltweit für Aufsehen

Peter Rau

Mittwoch, 9. Februar 1966. Das Fernsehen der DDR, seinerzeit noch Deutscher Fernsehfunk, hat einen Dokumentarfilm ins Abendprogramm genommen, dessen Entstehungsgeschichte wie Inhalt gleichermaßen außergewöhnlich genannt werden können. »Ein erregendes Dokument des Klassenkampfes« - so heißt es in der unmittelbaren Ankündigung an jenem Mittwoch abend um 20 Uhr: Keine leichte, keine bequeme oder gar vergnügliche Stunde - auch wenn unser Film den Titel trägt »Der lachende Mann«.

Dieser lachende Mann, der dann auf dem Bildschirm zu sehen ist, doch eher eigentlich vorgeführt wird, hört auf die deutschesten aller deutschen Namen: Siegfried Friedrich Heinrich Müller. Er ist in Langen, zwischen Frankfurt am Main und Darmstadt gelegen, zu Hause und gerade 45 Jahre alt, trägt schütteres blondes Haar und eine Fallschirmjägeruniform, an deren linker Brusttasche das EK I mit Hakenkreuz prangt. Müller war vom ersten Tag des Zweiten Weltkrieges an dabei und wurde zuletzt,...

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