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10.02.2001 / Ansichten / Seite 0

»Die DDR war ohne die Sowjetunion nicht lebensfähig«

jW sprach mit Siegfried Wenzel, Autor des Buches »Was war die DDR wert?«, über Probleme und Potenzen der DDR-Wirtschaft

Der Diplomökonom Wenzel war stellvertretender Vorsitzender der Staatlichen Plankommission der DDR.

F: In Ihren Büchern schreiben Sie, daß die SED-Führung immer dann, wenn sie nicht mit der Bewältigung von inneren und äußeren Krisen beschäftigt war, anfing, sich realitätsferne Projekte und Konzeptionen auszudenken.

Ja, das stimmt. Das war so mit den Zielen des ersten Fünfjahrplanes 1951 bis 1955, der nach dem relativ schnellen Erreichen des Vorkriegsstandes die Schaffung der fast völlig fehlenden schwerindustriellen Basis vorsah. Das war so, als sich die UdSSR 1957/58 angesichts der ungarischen Ereignisse entschied, die Rohstoffversorgung der hauptsächlich verarbeitenden Industrie der DDR zu übernehmen.

F: Die zyklischen Krisen des Sozialismus?

Nein, mit zyklischen Krisen hat das nichts zu tun. Die eigentlichen grundlegenden Ursachen für solche Fehleinschätzungen liegen in den »genetischen« Fehlern des realsozialistischen Gesellschafts- und ...

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