Der Schwarze Kanal
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20.01.2014 / Ausland / Seite 7

Welche Chancen hat Rahul Gandhi?

Indiens Kongreßpartei kürte den 43jährigen zum Chef ihrer Wahlkampagne

Hilmar König, Neu-Delhi
Die Partei Indischer Nationalkongreß (INK) hat Rahul Gandhi am Freitag zum Chef ihrer Wahlkampagne für den Urnengang im April und Mai gekürt und ihn damit – ohne ihn namentlich zu erwähnen – zum Spitzenkandidaten für das Amt des Premierministers gemacht. Der 43 Jahre alte Gandhi-Sproß würde damit in große Fußstapfen treten: Sein Urgroßvater Jawaharlal Nehru war der ersten Premier im unabhängigen Indien, seine 1984 ermordete Großmutter Indira Gandhi und sein 1991 ermordeter Vater Rajiv führten ebenfalls als Regierungschefs den multireligiösen Vielvölkerstaat. Mit dem »Vater der Nation«, Mahatma Gandhi, ist die Familie nicht verwandt.

Auf der Sitzung des Kongreßarbeitskomitees (Zentralkomitee) am Donnerstag und auf dem Meeting des Allindischen Kongreßkomitees (Parteitag) am Freitag hatten Abgeordnete lauthals gefordert, Rahul Gandhi offiziell zum Spitzenkandidaten zu erklären, um den Wählern eine klare Orientierung zu geben. Doch die Parteipräs...

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