Der Schwarze Kanal
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20.01.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Kraft der Konkurrenz

Deutsche Bank gegen Leo Kirch: Hat sich das Geldhaus 2002 mit anderen Interessenten zur Filetierung des Medienkonzerns »verschworen«? Neue Veröffentlichungen

Stephan Müller
Die Deutsche Bank hat in einem weiteren Milliardenprozeß einen Rückschlag erlitten. Die Klage der Erben des Medienmoguls Leo Kirch (1926–2011) auf mehr als eine Milliarde Euro Schadenersatz ist vom Finanzkonzern wohl nicht mehr abzublocken. Das wird auch strafrechtliche Konsequenzen für das Topmanagement haben. Und es könnte Folgen für die Championsleague der deutschen Finanzoligarchie nach sich ziehen.

Vor Gericht geht es um die Frage, ob der damalige Vorstandssprecher des Geldhauses, Rolf E. Breuer, die finanzielle Leistungsfähigkeit von Kirch und seiner Mediengruppe 2002 öffentlich angezweifelt hat, um ihn zum »Zerlegen« seines Medienkonzerns mit den Investmentbankern der Deutschen Bank zu zwingen. Das konnte bisher nicht bewiesen werden, obwohl das Gericht Hinweise dafür als gegeben annahm. Die Süddeutsche Zeitung (SZ) veröffentlichte in den vergangenen Tagen Aussagen, nach denen sich jetzt Zeugen für Kirchs Behauptung finden, daß bei einem Abe...

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