20.01.2014 / Thema / Seite 10

Freunde und Helfer

Vorabdruck. Zwischen der neofaschistischen Partei Chrysi Avgi und der griechischen Polizei besteht ein oft harmonisches Verhältnis

Dimitris Psarras
Ungeachtet der Verbotserwägungen des griechischen Staates infolge des Mordes an dem linken Aktivisten und Hip-Hop-Musiker Pavlos Fyssas durch eines ihrer Mitglieder im September 2013 erfreut sich die offen faschistische Partei Chrysi Avgi (Goldene Morgendämmerung) noch immer eines großen Wählerzuspruchs. Umfragen zufolge gilt sie derzeit als drittstärkste politische Kraft in Griechenland. Der Journalist Dimitris Psarras beleuchtet in seinem Buch »Neofaschisten in Griechenland. Die Partei Chrysi Avgi« Geschichte, Ideologie und terroristische Praxis der Organisation und stellt sich folgende Frage: »Wie sind wir Griechen dorthin gelangt? Wie wurde plötzlich der Sack des Aiolos geöffnet und die bis vor wenigen Jahren diskreditierte und marginale extreme Rechte in die Lage versetzt, heute die politische Tagesordnung zu gestalten?« Der Band erscheint Ende Januar im Laika Verlag. Die Übersetzung besorgte Heike Schrader. junge Welt veröffentlicht vorab – st...

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