Der Schwarze Kanal
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18.01.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ein zweiter Kanal

Während in Panama die Arbeiten an dem weltbekannten Schiffahrtsweg ins Stocken kommen, kündigt Nicaragua den Bau einer eigenen Wasserstraße an

Lena Kreymann
Nicaragua macht Panama Konkurrenz: Im Dezember dieses Jahres soll mit der Konstruktion eines Kanals zwischen dem karibischen Meer und dem Pazifik begonnen werden. Dies kündigten der Präsident Daniel Ortega und der chinesische Unternehmer Wang Jing in einer Pressemitteilung vom 10. Januar an – genau zu einem Zeitpunkt, als der Ausbau des Kanals in Panama ins Stocken geraten war. Daran wird seit September 2007 gearbeitet, jetzt aber will die Baufirma mehr Geld als ursprünglich vereinbart.

Sowohl die Pläne Nicaraguas als auch die Renovierung der bereits bestehenden Wasserstraße haben denselben Grund: Moderne Frachtschiffe passen nicht durch den Kanal. Containerfrachter, die dafür zu groß sind und zuviel Tiefgang haben, werden deshalb »Postpanamax«-Schiffe genannt.

Über den weltbekannten Schiffahrtsweg werden momentan etwa fünf Prozent des Weltseehandels abgewickelt, er stellt vor allem eine wichtige Verbindung zur Ost- und Westküste der USA dar. Die ...



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