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16.01.2014 / Ausland / Seite 7

Opportune Gewalt

Die Kämpfe in der Zentralafrikanischen Republik ebben auch nach dem Rücktritt des Putschpräsidenten Djotodia nicht ab

Christian Selz
Das Morden in der Zentralafrikanischen Republik geht auch nach dem Rücktritt des Putschpräsidenten Michel Djotodia am vergangenen Freitag weiter. Rund 40 Menschen seien Berichten zufolge seitdem allein in der Hauptstadt Bangui getötet worden, heißt es in einer Mitteilung des Büros des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen (UN) für Menschenrechte vom Dienstag. Zudem sei es am Wochenende zu weiteren Entführungen, Verstümmelungen und weit verbreitet zu Plünderungen gekommen, obwohl die Zahl der Kämpfe leicht zurückgegangen sei. Mit Sorge sehen die Vereinten Nationen allerdings auch die Strategie der Interimsführung.

»Es ist essentiell, daß die Maßnahmen der Regierung nicht selbst internationale Menschenrechte verletzen«, warnte tags darauf UN-Menschenrechtskommissarin Navanethem Pillay. Die Sicherheitskräfte dürften nicht auf eine Strategie des »Schießen, um zu töten« zurückfallen. Doch genau das scheint der Lösungsansatz von Interimspräsident Alexandre-F...

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