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15.01.2014 / Inland / Seite 2

»Es gab kein einziges Beweismittel«

Mordfall »Peggy« wird wieder aufgerollt; Polizei hatte offenbar Aussagen manipuliert. Gespräch mit Christoph Lemmer

Ralf Wurzbacher
Christoph Lemmer ist freier Journalist aus Berlin. Von ihm und seiner Kollegin Ina Jung war im Mai 2013 das Buch »Der Fall Peggy. Die Geschichte eines Skandals« erschienen. Infos im Internet: www.bitterlemmer.net

Im Jahr 2001 war im oberfränkischen Lichtenberg die damals neunjährige Peggy Knobloch spurlos verschwunden. Drei Jahre später wurde der geistig behinderte Ulvi Kulac in einem Indizienprozeß als Mörder des Mädchens zu lebenslanger Haft verurteilt. Seit Dezember ist klar: Der Fall wird neu aufgerollt. Warum halten Sie Kulac für unschuldig?

Vor allem deshalb, weil Peggy nicht zu dem vom Landgericht Hof behaupteten Zeitpunkt ermordet worden sein kann. Das Gericht meint, Ulvi Kulac habe Peggy zwischen 13.15 Uhr und etwa 13.45 Uhr getötet. Sie wurde aber noch viel später an diesem Tag gesehen, und zwar glaubwürdig und von mehreren Zeugen. Außerdem war dieser Prozeß eigentlich nicht einmal ein Indizi...

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