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20.12.2013 / Inland / Seite 2

»Der Hochschule Bremen droht der Kahlschlag«

Zu wenig Räume, verschimmelte Zimmerdecken und Kürzungen beim Personal. Ein Gespräch mit Jan Cloppenburg

Ralf Wurzbacher
Jan Cloppenburg studiert Politikwissenschaft an der Universität Bremen und ist Vorstandsmitglied beim »freien zusammenschluß von studentInnenschaften« (fzs), dem bundesweiten Dachverband von Studierendenvertretungen

An Bremens Hochschulen wird beim Personal gekürzt, 90 Planstellen von wissenschaftlichen Mitarbeitern und in der Verwaltung sollen in den nächsten beiden Jahren wegfallen. Mit welchen Auswirkungen rechnen Sie?

Es sind sogar mindestens 90 – und das nur an der Uni. Da fallen bis zu 320 Semesterwochenstunden Lehre weg. An der Hochschule Bremen sollen gleich ein Drittel aller Studienplätze und mehrere Studiengänge gestrichen werden. Außerdem war das Bremer Wissenschaftssystem auch vorher schon unterfinanziert. Das hat nicht nur der Wissenschaftsrat in seinem Gutachten geschrieben, das müssen wir täglich erleiden, weil es an der Uni zum Beispiel zu wenig Räume gibt und es in den bestehenden zum Teil schon an der Decke schimmelt. Der Sanierung...

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