04.12.2013 / Inland / Seite 5

Abgeordnete per Taxi durch Berlin

Der private Fahrdienstleister des Bundestags, die Rocvin GmbH, meldet Insolvenz an

Schlechte Bezahlung, prekäre Beschäftigung. Über den Abgeordnetenfahrdienst des deutschen Bundestags ist immer wieder Unrühmliches berichtet worden. Jetzt könnte er komplett ausfallen. Einem internen Schreiben des Direktors beim Bundestag zufolge, das jW vorliegt, hat das beauftragte Unternehmen, die Rocvin Dienste GmbH am 20. November die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt.

Wie viele andere Angestellte beim Bundestag, etwa die Kantinenmitarbeiter oder die Pförtner, gehören auch die Chauffeure zu den »Outgesourcten«. Seit dem Umzug der Parlamentarier von Bonn nach Berlin im Jahre 1999 vergibt die Bundestagsverwaltung die Fahrdienste an die RocVin Dienste GmbH. Die sorgte bisher mit einer Flotte von etwa 120 schwarz lackierten Limousinen des Herstellers Mercedes-Benz dafür, daß die Abgeordneten jederzeit und unentgeltlich innerhalb Berlins von Termin zu Termin gefahren werden.

Seit mehreren Jahren bereits berichteten verschiedenen Medien, daß ...



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