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25.10.1997 / Ausland / Seite 0

Senegal: Scheitern einer aufgesetzten Demokratie

Serie: Afrika - Kontinent vor dem Abgrund (VI)

Aly Ndiaye

Trotz des vom jetzigen Präsidenten Abdou Diouf Anfang der 80er Jahre eingeführten Prozesses der sogenannten demokratischen Öffnung kann man in Senegal auch über 20 Jahre nach der Zulassung von Oppositionsparteien nicht von einem Mehrparteiensystem sprechen, das auch tatsächlich das Kräfteverhältnis der verschiedenen politischen Kräfte im Land widerspiegelt.

Die wichtigsten Oppositionsgruppen sind im Parlament vertreten, doch haben sie keine ausreichende Finanzbasis. Mit den kümmerlichen Jahresbeiträgen einfacher Mitglieder lassen sich - sofern sie überhaupt entrichtet werden - keine großen Sprünge machen. Somit bestimmt der Kontext der Armut den Handlungsspielraum auch auf Elitenebene. Die wirtschaftlichen Sorgen der einfachen Menschen überlagern die Bereitschaft zur Beteiligung an den politischen Geschicken des Landes. In den meisten Stadtteilen der Hauptstadt Dakar wie auch in den großen Siedlungsgebieten im Lande geht es ums nackte Überleben. Es gib...

Artikel-Länge: 5039 Zeichen

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