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24.01.2001 / Ansichten / Seite 0

El Salvador - Hilfe ungerecht verteilt?

jW sprach mit Michael Krämer, Projektreferent El Salvador beim INKOTA-Netzwerk

Thomas Berger

(Die entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen setzt sich bundesweit aus lokalen und regionalen Initiativen sowie Einzelpersonen zusammen)

F: Nach den ersten Schreckensmeldungen ist die Erdbebenkatastrophe in Mittelamerika hierzulande aus einigen Medien und damit zum Teil dem Bewußtsein der Menschen schon wieder verschwunden. Wie stellt sich die Situation vor Ort derzeit dar?

Es gibt viele Probleme. Vor allem sehen wir die Gefahr, daß die salvadorianische Regierung die eigene wie auch teilweise die internationale Hilfe politisch-parteilich zu steuern versucht. Einige Fälle in dieser Richtung sind schon in den ersten Tagen bekanntgeworden. So mußten die von der FMLN (Nationale Befreiungsfront Farabundo Marti, die ehemalige Guerilla) regierten Städte zunächst einige Zeit auf Hilfe warten, was eindeutig auf die rechte Regierung und deren selektive Unterstützungspolitik zurückzuführen ist. Da der Wiederaufbau der zerstörten Regionen Monate und sogar ...

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