08.11.2013 / Inland / Seite 8

»Möglichst alle Gruppen der Bevölkerung einbeziehen«

In Potsdam arbeitet ein Aktionsbündnis daran, eine »Willkommenskultur« für neue Flüchtlinge zu schaffen. Ein Gespräch mit Robert Segner

Peter Wolter
Robert Segner aus Potsdam ist Breakdancer, Kulturarbeiter und Mitglied des Stadtteilnetzwerkes Potsdam West e. V.

In Potsdam wird nach Angaben der Stadtverwaltung jetzt ein »Bürgerbüro« für Fragen zum Umgang mit Flüchtlingen eingerichtet. Wie soll das aussehen und wer sind die Träger?

Wir sehen dieses »Bürgerbüro« eher als Koordinierungsbüro unseres Vereins Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V., der schon seit drei Jahren aktiv ist. Parallel zur Arbeit der sozialen Träger, die sich mit Flüchtlingen und ihrer Integration befassen, wollen wir unsere Erfahrungen damit einbringen, wie man diesen Prozeß mit dem ehrenamtlichen Engagement von Bürgern begleiten kann. Wir nennen das »Aktionsbündnis neue Nachbarschaft«.

Das Bündnis wird von der Landeshauptstadt Potsdam unterstützt – im kommenden Jahr sind es voraussichtlich 25000 Euro. Das Büro soll Anlaufstelle für alle sein, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren wollen, es soll ihren Eins...


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