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08.11.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Wegbereiter der Multis

Nichtregierungsorganisationen üben scharfe Kritik am German-Food-Partnership-Programm des deutschen Entwicklungsministeriums

Peter Clausing
Den offiziellen Start von vier Großprojekten des »German Food Partnership«-Programms (GFP) am Dienstag nahmen mehrere Nichtregierungsorganisationen zum Anlaß, diese »Entwicklungspolitik im Dienst deutscher Konzerne« scharf zu kritisieren. Das Forum Umwelt und Entwicklung forderte, »das FDP-Projekt unverzüglich zu stoppen«, und Jan Urhahn, Landwirtschaftsexperte des entwicklungspolitischen Netzwerks INKOTA, hob hervor, daß die Bundesregierung mit GFP unter dem Deckmantel von Hunger- und Armutsbekämpfung einseitig die Wirtschaftsinteressen deutscher und europäischer Unternehmen wie BASF, Bayer Crop Science oder Syngenta bediene. Neben den transnationalen Agrarkonzernen finden sich unter den zehn GFP-Partnern auch die Handelskette Metro, der Verband der Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen und die Düngemittelindustrie. Bereits die Zusammensetzung dieser »Partnerschaft« läßt erkennen, daß es um die Schaffung vertikal integrierter Wertschöpfungsketten geht...

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