Der Schwarze Kanal
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24.10.2013 / Leserbriefe / Seite 14

Aus Leserbriefen an die Redaktion

Kein Plädoyer für Krieg

- Zu jW vom 18. Oktober: »Es geht darum, die Köpfe auf Kurs zu bringen«

Wir bedauern sehr, wenn es zu dem Eindruck gekommen ist, bei dem neuen Werk von Ian Morris »Krieg. Wozu er gut ist« handele es sich um ein den Krieg als solchen verherrlichendes oder auf sonst eine Weise für den Krieg Propaganda machendes Buch. Bitte erlauben Sie uns hierzu die folgenden Erläuterungen:

Weder der Autor noch sein Verlag verschweigen das riesige Leid, das der Krieg über die Menschheit gebracht hat. Der Text der Einladung unterstreicht diesbezüglich, was im Buch selbst zu lesen ist: Der Krieg ist eines der größten Übel der Menschheit. Doch wie läßt sich dann seine Rolle in einem »Prozeß der Zivilisation« (Norbert Elias) erklären, der unleugbar von Fortschritten gekennzeichnet ist? Ian Morris fragt also nicht als Philosoph nach der Vertretbarkeit des Kriegs – es ist dies kein Beitrag zur Debatte um den »gerechten Krieg« –, sondern als ...



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