17.10.2013 / Feuilleton / Seite 8

»Auf einmal steht neben der Couch eine schwarze Gestalt«

»Geisterjagd« hat in Deutschland Konjunktur. Knapp 30 Gruppen sind den Übeltätern auf der Spur. Ein Gespräch mit Sebastian Bartoschek

Peter Wolter
Sebastian Bartoschek ist promovierter Psychologe. Gemeinsam mit Alexa Waschkau hat er das Buch »Ghosthunting – auf Spurensuche im Jenseits « veröffentlicht.

Sie waren mit »Geistjägern« unterwegs und haben darüber mit Alexa Waschkau ein Buch geschrieben. Irgendwie kommt einem das Thema mittelalterlich vor – wer glaubt heute an Geister?

Es gibt recht viele Menschen, die Spukphänomene erleben. In ganz Deutschland gibt es zur Zeit knapp 30 Gruppen, die sich als »Geistjäger« darum kümmern. Auf die Jagd gehen sie mit Infrarotthermometern, Nachtsichtgeräten, Bewegungsmeldern, Kameras und allen möglichen Magnetfeldmessern.

Wie muß man sich solche Geister vorstellen?

Das sind Phänomene, die die Leute nicht zuordnen können. Geräusche, die irgendwo herkommen. Oder Wesen, die optisch wahrgenommen oder gefühlt werden. Oder auch Stimmen. Das ist ein weites Spektrum von tatsächlichen oder eingebildeten Erscheinungen.

Sie sprechen in Ihrem Buch davon, daß die...


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