14.10.2013 / Ausland / Seite 7

Von unten wachsen

Österreich: Neugegründete Partei der Arbeit will an positive KPÖ-Traditionen anknüpfen

Werner Pirker, Wien
Sie nennt sich »Partei der Arbeit Österreichs (PdA), definiert sich als »revolutionäre Partei der Arbeiterklasse« und hielt am vergangenen Sonnabend in Wien ihren ersten Parteitag ab. Ob es sich dabei tatsächlich um ein historisches Ereignis gehandelt hat, bedarf erst noch der Bestätigung durch die Geschichte.

Die neue Partei geht im wesentlichen aus der Kommunistischen Initiative hervor, die sich 2005 nach jahrelangen fraktionellen Auseinandersetzungen von der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) losgelöst hatte. Dabei handelte es sich keineswegs um eine Splittergruppe, sondern um eine den Unterstützern der damaligen Parteiführung zahlenmäßig durchaus ebenbürtige Gruppierung, gegen deren professionelle Machtinszenierungen sie aber keine Mittel fand. Sich auf ihr Selbstverständnis als »pluralistische Linke« berufend, wähnte sich die damalige Parteiführung um Walter Baier dazu ermächtigt, alles, was ihren Vorstellungen von Pluralismus widersprach, unt...

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