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08.10.2013 / Feuilleton / Seite 12

Pornokampf und -krampf

Wirtschaft als das Leben selbst

Helmut Höge
Ähnlich wie die Firmen des »Silicon Valley« (Apple, Google, Facebook) begann auch die Pornofilmindustrie in einer Hinterhofgarage. 1969 gab die Radikalfeministin und Shakespeare-Expertin Germaine Greer in Amsterdam ein Pornomagazin namens Suck heraus, das einen offensiven Umgang mit der Sexualität in Wort und Bild propagierte, denn die »Private Parts« wurden als politische aufgefaßt. Wenig später folgte schon ein »Wet Dream«-Festival mit Undergroundpornofilmen. In Deutschland produzierte der März-Verleger Jörg Schröder einige Super-8-Pornofilme, mit Darstellern aus der linken Szene. Gleichzeitig eröffneten die ersten noch schmuddeligen »Sexshops«.

Inzwischen gibt es überall »Sex-Messen«, und die Pornoindustrie hat sich zu einem Milliardengeschäft entwickelt, das vornehmlich im San Fernando Valley bei Los Angeles konzentriert ist, wo wöchentlich über 200 Pornofilme produziert werden und 1500 Pornodarsteller leben. Das Dreh-Schema ist vor wechselnden Kulis...

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