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05.10.2013 / Ausland / Seite 2

Kalkulierte Empörung

Der Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa folgt das Mahnen

Christian Selz
Nach der Flüchtlingskatastrophe vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa ist eine Debatte über den Umgang der EU mit Einwanderern entbrannt. Die Stoßrichtung ist eindeutig: Es geht um Beschwichtigung, aber nicht um die Verantwortung der Festung Europa. Die Suche nach Vermißten mußte derweil wegen schweren Seegangs unterbrochen werden. Bisher wurden 111 Leichen an Land geborgen, doch Taucher berichteten von Dutzenden weiteren Toten am Meeresgrund. Von den insgesamt 450 bis 500 Flüchtlingen aus Somalia und Eritrea wurden bislang nur 155 gerettet. Das in der libyschen Hafenstadt Misrata gestartete Schiff war am Donnerstag morgen wenige hundert Meter vor der Küste Lampedusas gekentert.

Der UN-Sonderberichterstatter für die Rechte von Migranten, François Crépeau, kritisierte die EU-Einwanderungspolitik. »Diese Toten hätten vermieden werden k...

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