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04.10.2013 / Ausland / Seite 2

»Sie haben weder die Kraft noch den Willen«

Kroatiens Gewerkschaften sind schwach und von der Regierung ist nur neoliberale Politik zu erwarten. Ein Gespräch mit Nikola Vuljanic

Raoul Rigault
Nikola Vuljanic ist Angli­stik­professor an der Universität Zagreb und Europaabgeordneter der Kroatischen Arbeiterpartei Hrvatski Laburisti (HL). Er gehört der Linksfrak­tion im EU-Parlament an

Im Juli wurde Kroatien das 28. Mitglied der EU. Statt der erhofften finanziellen Stabilität bedeutet das aber erst einmal neue Belastungen von rund einer Milliarde Euro, da Zagreb, zunächst nur einzahlt und so mit einem Anstieg des Haushaltsdefizits von 3,5 auf 5,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gerechnet wird. Wie steht Ihre Partei dazu?

Die Kroatische Arbeiterpartei war seit ihrer Gründung 2011 immer stark pro-europäisch. Wir wissen aber gut genug, daß es nicht genügend förderungswürdige Projekte gibt, um die EU-Fonds so nutzen zu können, wie es sein sollte. Außerdem ist klar, daß in Kroatien Korruption herrscht und daß wir zu wenig ausgebildete Leute haben, um Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Die Mitgliedschaft in der EU kann und wird unsere wirtschaftl...

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