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02.10.2013 / Inland / Seite 5

»Klein Adolf« ahnungslos

Neonaziterror: Vater des NSU-Mordopfers Halit Yozgat und am Tatort befindlicher Verfassungsschützer sagten vor Gericht aus

Claudia Wangerin, München
Die Frage erklingt als Klage. »Warum«, ruft Ismail Yozgat in den Saal hinein, »haben sie meinen Sohn getötet?« Die Zuschauer- und Pressebänke waren gut gefüllt am 41. Verhandlungstag im Prozeß um die Mord- und Anschlagsserie des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU). Der Vater des Mordopfers Halit Yozgat konnte nach eigenen Worten in der Nacht vor seiner Zeugenaussage nicht schlafen. Als Grund nannte der 58jährige am Dienstag vor dem Oberlandesgericht München die Aussage eines Polizisten am vorherigen Verhandlungstag. Der Beamte hatte geschildert, wie das hessische Innenministerium nach dem Mord im Kasseler Internetcafé am 6. April 2006 die Ermittler behindert hatte, indem es den Verfassungsschützer Andreas Temme gegen deren Fragen abschirmte und die Personalien seiner V-Leute nicht preisgeben wollte. Eine Schiene der Ermittlungen sei damit erledigt gewesen. »Das war eben so, das mußten wir hinnehmen.«

Weil der inzwischen als »Kleiner Adolf« bekann...

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