02.10.2013 / Feuilleton / Seite 12

Schon wieder »Heike«!

Und bitte keine Kinderstimmen – das war das Berliner Hörspielfestival

Rafik Will
Ist es eine gute Idee, die eigene Mutter im Gefrierfach unterbringen? Auf jeden Fall! Zumindest wenn es sich nicht um ein Verbrechen, sondern um Felix Kubins experimentelles Hörspiel »Mother In The Fridge« handelt. Kubin hat dafür die auf dem Handy anrufende Mutter kurzerhand mit einem Festplattenrekorder aufgenommen. Während des durchgängig in Englisch geführten Gesprächs testete er dann verschiedene Soundumgebungen mit den zwei nebeneinander plazierten Kleingeräten: Zwiebeltüte, geschlossener Topf oder Gefrierschrank.

Der auch inhaltlich coole Halbstünder kam am Wochenende sehr gut an beim Publikum des fünften Berliner Hörspielfestivals im Theaterdiscounter. Die aufgeführten Hörspiele waren von einer Jury aus zahlreichen Einreichungen vorausgewählt worden. Die unabhängig von Radiostationen realisierten Stücke standen, nach Abspieldauer gestaffelt, im Wettbewerb.

Das Publikum entschied sich für Jan Frederik Vogts »Ich mach’s kurz: berufstätig« al...



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