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18.09.2013 / Antifa / Seite 15

Fortgesetzte Hetze

Antirassisten fordern dezentrale Unterbringung von Flüchtlingsfamilien in Duisburg und rufen zur Solidarität mit Sinti- und Roma-Familien auf

Markus Bernhardt
Die rassistische Stimmungsmache gegen in Duisburg lebende Sinti und Roma dürfte in Kürze einen neuen Höhepunkt erreichen. So will der umstrittene Verein »Bürger für Bürger – Duisburg e.V.« am Freitag, den 27. September, um 18 Uhr in der Brahmstraße 5a eine Podiumsdiskussion durchführen. Dort soll erneut über vermeintliche Probleme mit den Bewohnern des in der Straße »In den Peschen« gelegenen Wohnhauses im Duisburger Stadteil Bergheim diskutiert werden. In dem Gebäude leben seit einigen Monaten rund 500 Flüchtlinge, von denen die meisten aus Rumänien und Bulgarien stammen. Aufgrund großer Armut und rassistischer Ausgrenzung waren sie aus ihren Heimatländern in die Bundesrepublik geflohen.

Nach der letzten, von dem Verein veranstalteten »Bürgerversammlung« Ende August, war es zu einem brutalen Angriff von Rassisten auf Neonazigegner gekommen, die sich zuvor mit den Flüchtlingen solidarisiert hatten. Polizei und Lokalmedien stellten die Vorgänge dama...

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