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06.08.2013 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Streik macht beliebt

Ver.di will mit Mitgliederorientierung in die Offensive gehen

Johannes Schulten
Mitgliederverluste, Abwehrkämpfe, Zugeständnisse und wieder Mitgliederverluste. So etwa könnte man die letzten zwölf Jahre der Gewerkschaft ver.di zusammenfassen. Während die IG Metall zumindest in den boomenden Exportsektoren eine Macht geblieben ist, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft die Folgen des »schmalen Staates« voll zu spüren bekommen. Ehemalige Staatsbetriebe wie Post und Telekom wurden genauso privatisiert wie kommunale Kliniken und Wohnungsbaugesellschaften. Und dort, wo die öffentliche Hand zuständig blieb, wurde gespart. Die Folge für Millionen Beschäftigte waren Stellenabbau und Tarifflucht. Seit der Gründung im Jahr 2001 hat ver.di eine Million Mitglieder verloren.

Doch die Zeiten ändern sich. Wo vor kurzem noch über die gewerkschaftliche Krise lamentiert wurde, ist heute von »Aufbruch« die Rede. Erreicht werden soll dieser durch »innovative Ansätze zu Tarifpolitik und Mitgliederentwicklung«.

Ein gerade im Hamburger VSA-Verlag ...



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