Der Schwarze Kanal
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20.06.2013 / Medien / Seite 15

Propaganda-Attacke

Die USA wollen via Internet auf Kuba eine Art »arabischen Frühling« auslösen. Medienexperte verspricht »ausgesprochene Kreativität«

Volker Hermsdorf
Mit neuen Technologien und aggressiven Programmen haben die USA den Medienkrieg gegen Kuba auf eine neue Eskalationsstufe gehoben. Vorige Woche Donnerstag hatte der Direktor des von der Regierung finanzierten Büros für Übertragungen nach Kuba (U.S. Office of Cuban Broadcasting/OCB), Carlos Garcia-Perez, im US-Kongreß vor ausgewählten Abgeordneten und Journalisten aktuelle Strategien seines Hauses zur Herbeiführung eines Systemwechsels auf der sozialistischen Karibikinsel vorgestellt. Laut Garcia-Perez werden die neuen Methoden seit Freitag umgesetzt.

In erster Linie soll mit der vor einigen Tagen begonnenen medialen Aggression der Einfluß der USA in dem auf Kuba rapide an Bedeutung gewinnenden Internet- und E-Mail-Verkehr sowie in sozialen Netzwerken und bei dem Austausch von Informationen über SMS massiv ausgeweitet werden. Weitere Maßnahmen zielen auf die massenhafte Verbreitung von Sendungen und Videos der speziell für Kuba geschaffenen staatlichen US...

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