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29.04.2013 / Politisches Buch / Seite 15

Das Geheime bleibt geheim

Hauen und Stechen im Vatikan: Ein Buch von Andreas Englisch

Arnold Schölzel
Schlechte Nachrichten können gute Nachrichten sein, vor allem wenn erstere gesteuert und dosiert daherkommen. Die römisch-katholische Kirche praktiziert das seit fast 2000 Jahren: Die Behauptung von der Sündhaftigkeit alles Menschlichen funktioniert zusammen mit der Verheißung, daß ab sofort alles gut oder sogar besser wird, nicht schlecht. Das Buch des deutschen Vatikan-Korrespondenten und Krimiautors Andreas Englisch über den am 13. März gewählten Papst macht da keine Ausnahme. »Franziskus. Zeichen der Hoffnung« ist vor allem eine Abrechnung mit dem Pontifikat seines Vorgängers mit angehängter Apotheose des neuen Vatikanmonarchen. Englisch faßt dessen Programm so zusammen: »Die Kirche Jorge Mario Bergoglios ist aber nicht nur eine Kirche, die an die Seite der Armen, der Häftlinge, der Ausgeschlossenen zurückkehrt, sondern auch an die Seite der Arbeiter.« Linke vor allem in Lateinamerika dürfen das getrost als Drohung ansehen.

Dem früheren Kardinal von ...

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