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27.04.2013 / Inland / Seite 4

Vermittlung in Dumpingjobs

Ver.di kritisiert Niedriglöhne im Einzelhandel. Bundesagentur empfiehlt ehemaligen ­Schlecker-Beschäftigten, für neue Stelle hohe Einkommensverluste hinzunehmen

Susan Bonath
Die beiden Entlassungswellen nach der Schlecker-Pleite vor knapp einem Jahr bescherte den Arbeitsagenturen rund 23500 neue »Klienten«. Erst knapp die Hälfte der Gekündigten hat nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) bislang eine neue Stelle gefunden. Das liege unter anderem daran, daß Schlecker »vergleichsweise hoch bezahlt hat«, hielt vergangene Woche das agentur­nahe Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einem Kurzbericht fest. Dem widersprach die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Donnerstag vehement. »Was die Wissenschaftler feststellen, ist nichts anderes, als daß Tariflohn ein Vermittlungshemmnis ist«, kritisierte der damalige ver.di-Verhandlungsführer bei Schlecker, Bernhard Franke.

Das IAB appelliert in seinem Report an die Bereitschaft der ehemaligen Beschäftigten der Drogeriekette, »Einschnitte bei der Aufnahme neuer Arbeit hinzunehmen«, da die »von Schlecker gezahlten Löhne im Vergleich zu ähnlichen Tätigkeiten hoc...

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