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04.04.2013 / Inland / Seite 4

Ausstieg unwahrscheinlich

Christengewerkschaft will keine Tarifverträge für Leiharbeiter mehr abschließen. Das fordern auch viele Linke vom DGB. Der warnt jedoch vor unberechenbaren Folgen

Johannes Schulten
Die Debatte um das Für und Wider einer Neuverhandlung der Tarifverträge zwischen den DGB-Gewerkschaften und der Leiharbeitsbranche hat über die Ostertage an Fahrt gewonnen. Die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) hatte Ende vergangener Woche bekanntgegeben, keine Vereinbarungen mit der Zeitarbeit mehr abzuschließen. »Wir sind raus«, hieß es in einer Pressemitteilung vom Donnerstag. Zudem forderte die Organisation den DGB auf, es ihr gleichzutun, sofern es den DGB-Gewerkschaften »ernst sei« mit ihrer »Forderung nach Equal Ppay« für Leiharbeiter und Stammbeschäftigte. Die CGM hat nach eigenen Angaben 98000 Mitglieder. Sie gilt als eine der wenigen »christlichen Gewerkschaften«, die noch tariffähig sind.

Die Forderung nach einen Ausstieg aus den Tarifverträgen für die aktuell gut 800000 Zeitarbeiter, die Ende Oktober diesen Jahres auslaufen, wird auch innerhalb der DGB-Gewerkschaften immer lauter. Zuletzt war sie durch die Initiative zur Vernetzung der Ge...

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